Wenn das Schwitzen unabhängig von äußeren Einflüssen und unkontrolliert auftritt, dann spricht die Medizin von einer Hyperhidrose. Dabei produzieren die Schweißdrüsen mehr, als für die natürliche Regulation der Körpertemperatur notwendig wäre. Für viele Betroffene bedeutet das eine spürbare Einschränkung im Alltag, sei es durch sichtbare Schweißflecke, feuchte Hände oder ein dauerhaftes Unsicherheitsgefühl in sozialen Situationen.
Mit der BTX-Behandlung der Hyperhidrose setzen wir genau an der überaktiven Signalübertragung zwischen Nerv und Schweißdrüse an. Diese reduziert die Aktivität der Drüsen, sodass die Produktion in den behandelten Arealen spürbar abnimmt. Wichtig ist hierzu eine genaue Analyse der Ursachen: Sind sie physischer oder neurologischer Natur?
Diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne in einem ersten Beratungsgespräch. Vereinbaren Sie Ihren Termin hierzu bequem online oder telefonisch.
Beratung & Einordnung
Injektion
Wirkung
Haltbarkeit & Auffrischung
Eine Behandlung kann sinnvoll sein, wenn die Schweißproduktion deutlich über das normale Maß hinausgeht und im Alltag als belastend empfunden wird. Viele Betroffene berichten, dass herkömmliche Maßnahmen wie Antitranspirantien oder Anpassungen im Alltag keine ausreichende Wirkung zeigen.
Typische Anzeichen für eine behandlungsbedürftige Hyperhidrose können sein:
Die primäre Form tritt ohne erkennbare Grunderkrankung auf und beginnt häufig bereits in jüngeren Jahren. Sie betrifft meist klar abgegrenzte Bereiche wie Achseln, Hände, Füße oder das Gesicht. Typisch ist eine überaktive Reaktion des Nervensystems, die zu einer gesteigerten Aktivität der Schweißdrüsen führt, unabhängig von Temperatur oder körperlicher Belastung.
Die sekundäre Form ist Folge einer zugrunde liegenden Erkrankung oder äußerer Einflüsse. Dazu können unter anderem hormonelle Veränderungen, neurologische Erkrankungen oder bestimmte Medikamente zählen. In diesen Fällen steht nicht die direkte Behandlung der Schweißdrüsen im Vordergrund, sondern die Abklärung und Behandlung der Ursache.
Die Aktivität der Schweißdrüsen wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Dabei senden Nerven Impulse aus, die die Drüsen zur Produktion von Schweiß anregen. Bei einer Hyperhidrose ist ebendiese Signalübertragung überaktiv. Die Schweißdrüsen werden häufiger und stärker aktiviert, als es für die natürliche Regulation der Körpertemperatur notwendig wäre. BTX setzt genau an diesem Mechanismus an. Durch die Injektion wird die Weiterleitung der Nervenimpulse an die Schweißdrüsen vorübergehend blockiert. Die Drüsen erhalten weniger Signale zur Aktivierung, wodurch die Schweißproduktion im behandelten Bereich deutlich reduziert wird.
Für manche Schweißsymptomatiken sind übliche Mittel wie Deo oder andere Blocker nicht ausreichend. In diesen Fällen ist die Schweißproduktion derart erhöht, dass sie für die Betroffenen zu einer schweren Belastung wird.
Für die primäre Hyperhidrose bieten wir in unserer dermatologischen Privatpraxis in Berlin mit BTX ein bewährtes Verfahren zur Reduktion in den betroffenen Bereichen, mit dem Ziel, den Alltag für unsere Patienten wieder angenehmer und die soziale Teilhabe stressfreier zu gestalten.
Ob und in welchem Umfang eine Behandlung sinnvoll ist, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch klären. Bei Myskin-Berlin nehmen wir uns die Zeit, Ihre Situation genau einzuordnen und gemeinsam einen passenden Ansatz zu finden. Vereinbaren Sie Ihren Termin gerne online oder telefonisch.
De Maio, M., DeBoulle, K., Braz, A. & Rohrich, R. J. (2017). Facial Assessment and Injection Guide for Botulinum Toxin and Injectable Hyaluronic Acid Fillers: Focus on the Midface. Plastic & Reconstructive Surgery, 140(4), 540e–550e. [online] Verfügbar unter: https://doi.org/10.1097/prs.0000000000003716
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